Immersives U-Boot-Erlebnis mit Genelec
Präziser Klang erweckt die U17 zum Leben
Wie klingt es im Inneren eines U-Boots? Das Brummen der Motoren, metallische Steuergeräusche, Sonarimpulse und plötzlich einsetzende Alarmsequenzen machen den Rundgang durch die U17 im Technik Museum Sinsheim zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Ein aufwendig entwickeltes Sounddesign verwandelt das historische U-Boot in einen lebendigen, atmosphärisch dichten Erlebnisraum. Die Besucherinnen und Besucher betrachten nicht nur ein technisches Exponat – sie tauchen akustisch in den Alltag an Bord ein.
Für die präzise und räumliche Wiedergabe sorgen aktive Studiomonitore von Genelec.
Unsichtbare Lautsprecher, eindrucksvolle Klangwelten
Im Inneren eines U-Boots steht nur wenig Platz zur Verfügung. Enge Gänge, kleine Abteile und stark reflektierende Metallflächen stellen besondere Anforderungen an die Audiotechnik.
Die Genelec-Lautsprecher wurden deshalb unauffällig in die technische Umgebung integriert. Außerhalb des direkten Blickfelds erzeugen sie eine detailreiche Klanglandschaft, bei der die Geräusche scheinbar unmittelbar aus den einzelnen Räumen des U-Boots kommen.
Sensoren und eine exakt abgestimmte Mediensteuerung lösen passend zur Bewegung der Besucher unterschiedliche Klangsequenzen aus. Im Maschinenraum startet beispielsweise das Geräusch eines Dieselmotors, sobald jemand den Raum betritt. Bei einer inszenierten Alarmsequenz verbinden sich Sound, Sprachaufnahmen, Geräuscheffekte und das originale rote Notlicht zu einem besonders intensiven Moment.
Von der Beratung bis zum passenden Lautsprecher
Wir freuen uns, an diesem außergewöhnlichen Projekt maßgeblich mitgewirkt zu haben.
Die Aufgabe des Musikhauses Schlaile bestand dabei nicht allein in der Lieferung der Lautsprecher. Patrick Lesser aus unserem Pro-Audio-Team war bereits bei der Auswahl der geeigneten Genelec-Modelle beratend in das Projekt eingebunden.
Gemeinsam wurden die besonderen Anforderungen innerhalb der U17 betrachtet: der begrenzte Platz, die stark reflektierenden Metallflächen, die notwendige unauffällige Integration und die unterschiedlichen akustischen Anforderungen in den einzelnen Bereichen des U-Boots.
Auf dieser Grundlage unterstützte Patrick Lesser das Projektteam bei der Zusammenstellung einer Lautsprecherlösung, die kompakte Abmessungen, präzise Wiedergabe und ausreichende Leistungsreserven miteinander verbindet.
13 Genelec-Lautsprecher für die U17
Für die Installation lieferte das Musikhaus Schlaile insgesamt 13 aktive Genelec-Studiomonitore:
11 × Genelec 8010A
2 × Genelec 8030C
Alle Lautsprecher wurden in Dunkelgrau gewählt, damit sie sich möglichst unauffällig in die technische Innenausstattung des U-Boots einfügen.
In Zusammenarbeit mit Laboratonium Audioproduktionen und dem Technik Museum Sinsheim entstand so eine Installation, die historische Technik mithilfe moderner Audiotechnologie neu erlebbar macht.
Das Ergebnis zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Produktauswahl für anspruchsvolle Audioprojekte ist: Nicht der größte oder leistungsstärkste Lautsprecher ist automatisch die beste Lösung, sondern das Modell, das optimal zum Raum, zur Anwendung und zum gewünschten Klangerlebnis passt.
Genelec 8010A – erstaunlich großer Klang auf kleinstem Raum
Der Genelec 8010A spielte bei der Installation eine zentrale Rolle. Elf Exemplare wurden über die verschiedenen Bereiche des U-Boots verteilt.
Mit einer Höhe von weniger als 20 Zentimetern benötigt der aktive Studiomonitor nur sehr wenig Platz. Gleichzeitig liefert er eine präzise, neutrale und ausgewogene Wiedergabe. Damit eignet er sich nicht nur für anspruchsvolle Installationen, sondern auch für kleine Studios, mobile Recording-Setups, Schnittplätze und Arbeitsbereiche mit begrenztem Platzangebot.
Sein robustes Aluminiumgehäuse, die integrierten Endstufen und die Möglichkeiten zur Anpassung an Aufstellung und Raumakustik machen den 8010A zu einem vielseitigen professionellen Studiomonitor.
Kompakt. Robust. Präzise.





